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Ein Beratungsgremium des
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Mitglieder der SSK

Frau Prof. Dr. Ursula Nestle

Vorsitzende

Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach

  • Fachärztin für Strahlentherapie und für Nuklearmedizin, Chefärztin an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Kliniken Maria Hilf, Mönchengladbach Professorin für Radioonkologie am Universitätsklinikum Freiburg

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Klinische Radioonkologie insbesondere Lungenkrebs, Hochpräzisionsbestrahlung, Einsatz der funktionellen Bildgebung in der Strahlentherapie, Radionuklidtherapie, klinisch-onkologische Multicenterstudien.

Frau Dr. Beate Volkmer

Stellvertretende Vorsitzende

Elbekliniken Stade / Buxtehude

  • Zellbiologin und Strahlenbiologin, Leiterin des Forschungs- und Studienzentrums der Elbekliniken Stade-Buxtehude, Mitglied des Vorstandes der European Society of Skin Cancer Prevention (EUROSKIN)

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Entstehung von Hautkrebs durch UV-Strahlung, epidermale und dermale Stammzellen, epigenetische Mechanismen, Biomarker/liquid Biopsies im Rahmen der Immuntherapie von Hautkrebs. Mitarbeit und Entwicklung von Präventionskampagnen in der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung des gesetzlichen Hautkrebsscreenings in Deutschland. Mitarbeit bei der Erstellung einer S3-Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs

Herr Prof. Dr. Daniel Wollschläger

Stellvertretender Vorsitzender

Universitätsmedizin Mainz

  • Außerplanmäßiger Professor am Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI), Abteilung Epidemiologische Methodik und Strahlenforschung, Universitätsmedizin Mainz 

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Kardiovaskuläre Spätfolgen nach Strahlentherapie wegen Brustkrebs mit guter Prognose (PASSOS): Dosis-Wirkung-Modellierung, Dosimetrie, Metaanalyse; Strahlenbedingtes Tumorrisiko bei Flugpersonal: Dosis-Wirkungs-Modellierung, Dosimetrie und Auswertung von Dosis-Volumen-Histogrammen

Herr Prof. Dr. med. Hajo Zeeb

Stellvertretender Vorsitzender

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Bremen

  • Mediziner, Epidemiologe, Professor für Epidemiologie mit Schwerpunkten Prävention und Evaluation an der Universität Bremen, Leiter der Abt. Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Krebsepidemiologie, Strahlenepidemiologie, Evidence based Public Health, Migration und Gesundheit.

Herr Prof. Dr. Stefan Delorme

Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

  • Radiologe. Oberarzt und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Bildgebende onkologische Diagnostik mit Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Ultraschall.

Frau Prof. Dr. Claudia Fournier

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt

  • Strahlenbiologin und Leiterin der Arbeitsgruppe „Immunsystem und Gewebe“ in der Abteilung Biophysik der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Honorarprofessur an der Hochschule Darmstadt, stellvertretende Sprecherin des Kompetenzverbunds Strahlenforschung (KVSF), Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Biologische Strahlenforschung (DeGBS)

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Wirkung von dichtionisierender Strahlung auf Zellen und Gewebe. Aktuell: biologische Effekte durch Radonexposition, Immunologie und Osteoimmunologie (Koordinatorin von Verbundprojekten GREWIS-alpha); Wirksamkeit von dichtionisierender Strahlung in Kombination mit Immuntherapie Strahlentherapie (präklinisch).

Frau PD Dr. Anna A. Friedl

Universität München

  • Molekularbiologin und Strahlenbiologin an der Klinik und Poliklinik für Strahlen-therapie und Radioonkologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Privatdozentin für Humangenetik an der Fakultät für Biologie der LMU. Vertreterin Deutschlands beim United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR). Mit-Herausgeberin der Zeitschrift „Radiation and Environmental Biophysics“. 

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Zelluläre und molekulare Strahlenbiologie. Zellantwort auf DNA-Schäden.

Herr Prof. Dr. Dirk Heberling

RWTH Aachen

  • Elektrotechniker (Schwerpunkt Nachrichtentechnik), Leiter des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) sowie Lehrstuhlinhaber und Leiter des Instituts für Hochfrequenztechnik der RWTH Aachen

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Antennentechnik und Antennensysteme, HF- und Antennenmesstechnik, Radartechnik, RCS und Polarimetrie, sowie Dosimetrie und EMV

Herr Prof. Dr. Christoph Hoeschen

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

  • Physiker (Schwerpunkt Medizinphysik), Leiter des Lehrstuhls Medizintechnische Systeme, Institut für Medizintechnik, sowie Prodekan, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Medizinische Bildgebung mit ionisierender Strahlung, Entwicklung neuer Verfahren, Qualitätsbestimmung und -management, medizinischer Strahlenschutz, Dosimetrie (Personendosimetrie, medizinische Dosimetrie), Biokinetik.

Frau Dr. Kerstin Jungnickel

Klinikum Magdeburg

  • Physikerin, Medizinphysik-Expertin im Klinikum Magdeburg

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Medizinische Physik und Strahlenschutz in der Röntgendiagnostik

Herr Dr. Jörg Kaulard

JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH, Jülich

  • Physiker, Geschäftsführer bei der Brenk Systemplanung GmbH, Aachen, Projektleiter und -bearbeiter im Bereich Strahlenschutz, Rückbau kerntechnischer Anlagen und Endlagerung

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Durchführung von Risikobewertungen für Projekte im Bereich Strahlenschutz und Stilllegung, Analyse und Bewertung technischer Konzepte und Vorgehensweisen sowie Bearbeitung von Fachfragen im Strahlenschutz, Ermittlung des Standes von Wissenschaft und Technik und Entwicklung deutscher, ausländischer und internationaler Regelwerke sowie von technischen Anforderungen.

Herr Prof. Dr. Björn Poppe

Universität Oldenburg

  • Professor für Medizinische Strahlenphysik und Weltraumumgebung, Wissenschaftlicher Koordinator der Universitätsklinik für Medizinische Strahlenphysik am Pius-Hospital und der Universitätsmedizin Oldenburg

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Messung, Simulation und Bewertung von Strahlungstransport in verschiedenen Bereichen: insbesondere Medizin (Strahlentherapie, Radiologie und Nuklearmedizin, Strahlenschutz), Experimentelle Beamlines (UHE, UHEE, FLASH), Weltraumumgebung (Strahlenhärte von Elektronik, Kosmische Strahlung und kleine Objekte) sowie Umweltwissenschaften (Messung und Bewertung von Low-Level-Intensitäten und Lichtverschmutzung)

Herr Prof. Dr. med. Matthias Port

Institut für Radiobiologie der Bundeswehr, München

  • Internist und Hämatoonkologe, Leiter des Instituts für Radiobiologie der Bundeswehr in Verbindung mit der Universität Ulm, außerplanmäßiger Professor an der medizinischen Hochschule Hannover

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Diagnostik und Therapie der akuten Strahlenkrankheit, zytologische, zytogenetische und molekularbiologische Verfahren zur Abschätzung von Strahlenschäden

Herr Dipl.-Ing. Stefan Prüßmann

Kerntechnische Hilfsdienst GmbH

  • Strahlenschutzingenieur und Leiter des Bereichs Strahlenschutz und Dekontamination bei der kerntechnischen Hilfsdienst GmbH, Mitarbeit im Arbeitskreis Notfallschutz im Fachverband für Strahlenschutz e.V.

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Einsatzleitung im innerbetrieblichen Notfallschutz, Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und Weiterentwicklung der Einsatzmittel in diesem Bereich, Gewährleistung des Schutzes der Einsatzkräfte in einer radiologischen Notfallsituation, praktischer Strahlenschutz beim Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen

     

Frau Dr. Annette Röttger

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig

  • Physikerin, jetziges Mitglied des Präsidiums der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und ehemalige Leiterin der Abteilung „Ionisierende Strahlung“ der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Chair des European Metrology Network (EMN) for Radiation Protection in EURAMET e.V., Mitglied des Board of Directors von EURAMET sowie deutsche Repräsentanz in der Europäischen Partnerschaft für Metrologie (European Partnership on Metrology).

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Metrologie, auch Metrologie der ionisierenden Strahlung, insbesondere Darstellung und Weitergabe von Bq, Gy und Sv. Forschung und Entwicklung in allen zugehörigen Themenfeldern. Außerdem: Umweltradioaktivität, Metrologie des Radons, Metrologie in der Umgebungsdosimetrie, Baumusterprüfungen nach MessEG/MessEV und Bauartzulassung nach StrlSchG. Koordinatorin von EMPIR 19ENV01 traceRadon und 19NET03 supportBSS. Nationale und europäische Forschungsprogramme mit Bezug zu Schlüsseltechnologien und industrieller Transformation

Frau Dr. Veronika Ustohalova

Öko-Institut e.V., Darmstadt

  • Ingenieurin für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Senior Researcherin im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit beim Öko-Institut e.V., Darmstadt 

    Schwerpunkte der Tätigkeit: radioökologische Modellierung (Transport radioaktiver Stoffe im Grundwasser, Fließgewässern und über den Luftpfad), Wasser und Umwelttechnik, Entsorgung radioaktiver Abfälle und Endlagerforschung sowie kerntechnischer Rückbau, Freigabe, Risikokommunikation sowie Stakeholder- und Öffentlichkeitsbeteiligung

Herr Prof. Dr. Clemens Walther

Leibniz Universität Hannover

  • Physiker, Kernchemiker und Radioökologe, Professor und Leiter des Instituts für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität Hannover, Sprecher des Kompetenzverbunds Strahlenforschung (KVSF)

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Verhalten radioaktiver Elemente in der Umwelt insbesondere von Cäsium, Strontium, Jod und Actiniden, Transfer zum Menschen, Dosisabschätzung, Untersuchung kontaminierter Gebiete, interdisziplinäre Arbeiten zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle, Actinidenchemie, Entwicklung und Anwendung innovativer Methoden zur Ultra-Spuren Detektion und chemischer Spuren-Speziation von Radionukliden

Herr Prof. Dr. Friedo Zölzer

Südböhmische Universität in České Budéjovice (CZ)

  • Biophysiker und Strahlenbiologe, Professor für Umweltwissenschaften am Institut für Radiologie, Toxikologie und Bevölkerungsschutz der Südböhmischen Universität in Budweis, Tschechische Republik, Mitglied des Committee 4 der ICRP („Application of the Commission’s Recommendations”), Mitglied der Task Group 109 der International Commission on Radiological Protection („Ethics in Radiological Protection for Medical Diagnosis and Treatment“), Mitglied der Task Group 123 der ICRP („Classification of Harmful Radiation-induced Effects on Human Health for Radiological Protection Purposes“)

    Schwerpunkte der Tätigkeit: Zelluläre Wirkungen von UV-Strahlung, Wirkung von Strahlung auf den Zellzyklus, zelluläre Wirkungen von Radon-Exposition, Bewertung von Strahlenrisiken, Ethik im Strahlenschutz

Mitglieder seit 1974

Die Listen aller bisherigen Mitglieder und Vorsitzenden seit Gründung der SSK sind über die untenstehende Links erhältlich.

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