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Ein Beratungsgremium des
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Veröffentlicht am: Stellungnahme

  • Notfallschutz

Atmosphärische Ausbreitung bei kerntechnischen Notfällen

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 132. Sitzung der SSK am 22. September 1995

Abstract

Die Berechnung der atmosphärischen Ausbreitung von Radionukliden ist ein wesentlicher Teil der Entscheidungsgrundlagen für die Empfehlung von Maßnahmen. Jede Vorhersage der Ausbreitung luftgetragener Radionuklide muss sich auf die Prognose der meteorologischen Bedingungen stützen, wie sie vom Deutschen Wetterdienst routinemäßig durchgeführt wird. Im Bericht werden Modellketten für die Ausbreitungsprognose und -diagnose beschrieben. Im Folgenden wird auf die Ausbreitungsdiagnose unter Verwendung von meteorologischen Daten, die am Standort gemessen werden, eingegangen. Den Unsicherheiten bei der Ausbreitungsdiagnose und -prognose wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Weiterhin werden im Bericht der gegenwärtige Informationsaustausch und zukünftige Aktivitäten dargestellt, die bei Ereignissen in ausländischen Anlagen vorgesehen sind. Der Bericht schließt mit Empfehlungen, die sowohl grundsätzlicher Art sind als auch kurz- und mittelfristige Entwicklungen betreffen.

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