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Ein Beratungsgremium des
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Veröffentlicht am: Stellungnahme

  • Elektromagnetische Felder
  • Strahlenrisiko

Epidemiologische Studien zur Untersuchung möglicher Gesundheitseffekte beim Mobilfunk (oberhalb 900 MHz)

Stellungnahme der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 156. Sitzung der SSK am 24. September 1998

DE (nicht barrierefrei) [PDF, 21 KB]

Abstract

Internationale Expertenkommissionen der Europäischen Gemeinschaft, der WHO und der ICNIRP empfehlen die Durchführung von epidemiologischen Studien zur Frage möglicher gesundheitlicher Schädigungen durch die Wirkung von Hochfrequenzstrahlung (oberhalb 900 MHz) beim Mobilfunk. Die vorliegenden Ergebnisse bisher durchgeführter Studien sind nicht eindeutig.

Die Strahlenschutzkommission unterstützt mit Ihrer Stellungnahme vom 24. September die Absicht, auch in Deutschland epidemiologische Studien zu möglichen Gesundheitsrisiken beim Mobilfunk durchzuführen. Sie empfiehlt deshalb die Durchführung einer von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und des Instituts für Medizinische Statistik und Dokumentation der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz vorgeschlagenen Praktikabilitätsstudie.

Diese soll im Hinblick auf eine geplante internationale multizentrische Studie zur Nutzung von Mobiltelefonen und dem Auftreten von Tumoren im Kopfbereich (Hirn, Hals) durchgeführt werden. Diese deutsche Praktikabilitätsstudie soll klären, wie ein gemeinsames Protokoll für die geplante internationale Studie aussehen könnte und welcher Beitrag von Deutschland geleistet werden könnte.

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