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Ein Beratungsgremium des
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Veröffentlicht am: Empfehlung

  • Medizinische Strahlenexposition

Strahlenschutz bei der Therapie mit Beta-Strahlern in flüssiger Form im Rahmen einer Brachytherapie, Radiosynoviorthese und einer Radioimmuntherapie

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 184. Sitzung der SSK am 31. März / 01. April 2003
Veröffentlicht im BAnz Nr. 218 vom 21. November 2003

DE (nicht barrierefrei) [PDF, 126 KB]

Abstract

Die Strahlenschutzkommission hat in ihrer 184. Sitzung am 31. März/01. April 2003 den Strahlenschutz bei der Therapie mit Beta-Strahlern in flüssiger Form im Rahmen einer Brachytherapie, Radiosynoviorthese und einer Radioimmuntherapie analysiert und eine Reihe von Empfehlungen zum Umgang mit offenen, in Lösung befindlichen Beta-Strahlern (Sr-89, Y-90, I-131, Er-169, Re-186 und Re-188) gegeben. Diese umfassen die Abschirmung und den Transport der Radionuklide, Schutzkleidung, spezielles Arbeitsverhalten, messtechnische Überwachung der Prozesse sowie Maßnahmen zur Vermeidung einer Kontamination.

Bezüglich der Personendosisüberwachung wird zur Messungen von Beta-Strahlung die Auswahl eines geeigneten Trageortes des Personendosimeters empfohlen. Da in Beta-Strahlungsfeldern immer auch Photonenstrahlung auftritt, sollten nur amtliche Beta-Teilkörperdosimeter getragen werden, die auch für Photonenstrahlung zugelassen sind.

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