Zum Inhalt springen
Ein Beratungsgremium des
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit

Veröffentlicht am: Empfehlung

  • Notfallschutz

Verwendung von Jodtabletten zur Jodblockade der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall (durch Empfehlung von 2018 ersetzt)

Empfehlung der Strahlenschutzkommission

Verabschiedet in der 247. Sitzung der SSK am 24./25. Februar 2011
Veröffentlicht im BAnz Nr. 135 vom 07. September 2011

DE (nicht barrierefrei) [PDF, 44 KB]

EN (nicht barrierefrei) [PDF, 44 KB]

Abstract

Vor dem Hintergrund eines neuen Informationskonzeptes über die Katastrophenschutzmaßnahme „Jodblockade“ hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die SSK um Überprüfung der zuletzt 2004 veröffentlichten Jodmerkblätter gebeten.

Die Überprüfung ergab insgesamt nur geringfügigen Bedarf an Änderungen sowohl im Merkblatt für Ärzte und Apotheker als auch im Merkblatt für die Bevölkerung.

Den für die Planung der Jodblockade zuständigen Behörden wird empfohlen, die Ärzte und Apotheker in potenziellen Verteilungsgebieten mit den Jodmerkblättern und Informationen über die Jodblockade zu versorgen, z. B. durch Hinweise auf die Internetseite www.jodblockade.de, so dass diese mit ihren Patienten vorab die individuelle Vorgehensweise für den Fall, dass die Jodblockade notwendig werden könnte, besprechen können. Es wird weiterhin empfohlen, das Thema Jodblockade im Rahmen der ärztlichen Fortbildung zu behandeln.

Anmerkung: Eine Überarbeitung dieser Empfehlung der SSK wurde in der 294. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 26. April 2018 verabschiedet.

Cookies