Veröffentlicht am: Stellungnahme
- Notfallschutz
Beratungsergebnisse des SSK-Krisenstabs zu den Auswirkungen des Reaktorunfalls von Fukushima
Stellungnahme der Strahlenschutzkommission
Verabschiedet in der 249. Sitzung der SSK am 14./15. Juli 2011
Abstract
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat am 15.03.2011 den SSK-Krisenstab einberufen, um zur radiologischen Lage in Japan und den aus ihr resultierenden Konsequenzen für Deutschland beraten zu werden. Die Beratungsergebnisse sind u. a. in die Liste der Antworten auf drängende Fragen auf den Internetseiten des BMU eingegangen. Eine Zusammenfassung aller Beratungsergebnisse des SSK-Krisenstabs zu den Auswirkungen des Reaktorunfalls von Fukushima aus dem Zeitraum vom 15. März bis zum 11. Mai 2011 ist in der 249. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 14./15. Juli 2011 zustimmend zur Kenntnis genommen worden.
Die Beratungsergebnisse des SSK-Krisenstabes basieren auf den zum Zeitpunkt der Empfehlungen und Stellungnahmen jeweils verfügbaren Informationen und nicht auf dem Kenntnisstand im Juli 2011. Die Beratungsergebnisse sind als Originaltexte wiedergegeben, wie sie kurzfristig auf die Anfragen des BMU durch den SSK-Krisenstab formuliert wurden. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Stabsorganisation des BMU und dem SSK-Krisenstab erklärt sich, dass Zusammenhänge, die in den Texten teilweise unscharf formuliert sind, zum Zeitpunkt der Fragestellung und der Antwort allen Beteiligten verständlich waren. Für eine leichtere Lesbarkeit der Beratungsergebnisse wurden die einzelnen Empfehlungen und Stellungnahmen thematisch sortiert.